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Kurzüberprüfung Kapitalanlage
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Bearbeitungsgebühren bis 2004 rückforderbar ! BGH - 29.10.2014

Nachdem der BGH bereits die formularmäßige Vereinbarung von Bearbeitungsgebühren in Darlehensverträgen für unwirksam erklärt hatte, ist nun auch die Frage der Verjährung geklärt (BGH, Urteil vom 29.10.2014, XI ZR 348/13) Es gilt in der Regel die kenntnisunabhängige zehnjährige Verjährung, das bedeutet, daß für alle Darlehensabschlüsse taggenau zehn Jahre oder jünger die Bearbeitungsgebühren zurückgefordert werden kann. Das betrifft häufig auch die Erwerber von finanzierten sog. Schrottimmobilien, die oft zusätzlich noch mit oft horrenden Bearbeitungsgebühren belastet wurden, in denen in der Regel letztlich Provisionen mit versteckt wurden.
 

Darlehensnehmer sollten  bei allen Verträgen aus Dezember 2004 und jünger sofort überprüfen, ob Bearbeitungsgebühren verlangt wurden und dann ggf. sofort anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Es wäre ärgerlich, soweit der Anspruch verjähren. Rückforderungsansprüche verjähren jedoch alle bei Verträgen aus 2011 oder älter zum 31.12.2014 ! Eile ist geboten !
 

Offen bleibt, ob ein Neuberechnungsanspruch bei Bearbeitungsgebühren und deren daraus sich ergebenden Zinslasten vor Beendigung des Darlehensverhältnisses verjähren kann (vgl. Überlegungen des BGH, Urteil vom 20.1.2009, XI ZR 487/07).

 

Probleme mit Ihrer Kapitalanlage?
Das können wir für Sie tun!
Rechtlich und wirtschaftlich sinnvolles Vorgehen gegenüber Vermittlern, Initiatoren, Gesellschaften, finanzierenden Banken

  • Unverbindliche
    kurze Einschätzung, ob sich ein Vorgehen lohnt:
     

    • telefonisch unter 0711/9388110 (kostenfrei)
  • Kostengünstige Bewertung
    der rechtlichen Situation und des sinnvollen weiteren Vorgehens
     

  • Persönliche Erstberatung
    (ca. 1- bis 2-stündig) mit schriftlicher Zusammenfassung, telefonisch vereinbar unter 0711/9388110
     

    • an allen Kanzleistandorten (Esslingen/Stuttgart, Berlin, Hamburg)
      Kosten: EUR 249,90
       
    • auf Absprache unter anderem in München, Düsseldorf, Hannover, Göttingen, Zürich, Palma de Mallorca
      Kosten: EUR 249,90 oder auf Absprache

Probleme mit der Darlehensabwicklung
„Servicing“ für Anleger

Bei problematischen Darlehensabwicklungen, insbesondere auch bei überteuerten Immobilienfinanzierungen (sog. Schrottimmobilien) führen Banken seit Jahren entweder hausintern oder durch Drittfirmen ein sogenanntes „Servicing“ durch. Ziel ist es, im Rahmen der Interessenslage der Bank möglichst viel aus der noch offenen Darlehenssumme zu erwirtschaften.

Die Sicherheiten werden verwertet, insbesondere die Immobilie verkauft oder versteigert und die Zusatzsicherheiten (vor allem Lebensversicherungen) beigezogen.

Beispiel:      

Darlehensbetrag: EUR
100.000,--
Wert der Immobilie: EUR
30.000,--
Zusatzsicherheit (LV):   EUR
10.000,--
Offener Restbetrag:   EUR
60.000,--

Je nach Bonität des Erwerbers muss dieser dann noch einen Betrag X bezahlen (z. B. einen Teilbetrag aus EUR 60.000,--), auf den Restbetrag verzichtet dann die Bank. Unsere Kanzlei führt dererlei Abwicklungen auch ohne Vorliegen von Schadensersatz- oder Rückabwicklungsansprüchen auf Anlegerseite durch. Dabei ist natürlich das Interesse auf Anlegerseite, möglichst wenig noch zuzubezahlen, wichtig ist, dass die Bonität des Kunden auch möglichst negativ dargestellt werden kann. Je „hässlicher die Braut ist“, um so eher kann mit Verzichten gerechnet werden.
 

Wer Probleme mit seiner Darlehensabwicklung hat, für den lohnt sich im Regelfall eine Erstberatung, um auszuloten, wie er seine Situation verbessert und abschließend eine Lösung entweder selbst oder mit anwaltlicher Hilfe erzielen kann.
 

Vorneweg kann dies auch über ein Formular mit überschaubaren Kosten geprüft werden.

> Formular für Überprüfung Darlehensabwicklung

Aktuell

Vorsorgende Beratung

Gerade in Ansehung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise sind Banken, große Anlagegesellschaften und auch freie Vermittler massiver den je tätig, Kunden „sicherere“ und „gewinnbringende“ Anlageformen zu vermitteln. Die Vergütungen für diese Vermittlungen werden von Investmentgesellschaften, Banken und Versicherungen bezahlt, also haben diese Vermittler in aller erster Linie und teilweise ausschließlich ein eigenes Interesse, Produkte zu vermitteln. Dies ist wohlgemerkt auch durchaus legitim. Dem Anleger muss dies jedoch bewusst sein, weshalb wir dringlichst raten, jedwegliche Anlageform, insbesondere auch solche zur Altersvorsorge, vorher durch erfahrene Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater überprüfen zu lassen, sei es bei

  • Lebensversicherungen, insbesondere fondsgebundenen Lebensversicherungen (oftmals mit Totalverlustrisiko!)
  • Bausparverträgen
  • geschlossenen und offenen Fonds (z.B. Immobilienfonds, Windkraftfonds u.ä.)
  • Anleihen jedweglicher Art (z.B. von Banken, Industrieunternehmen, aber auch bei ausländischen Staatsanleihen).

Kompliziertere Anlageformen, die der Kunde nicht sofort selbst versteht, sollten ohnehin nie als Kapitalanlageform gewählt werden. Überall dort, wo eine Rendite oder ein Gewinn von derzeit über 5% versprochen wird, ist große Skepsis geboten.
 
 

Probleme mit Ihrer Geldanlage?

Sie haben Probleme mit dem was in Prospekten zugesichert wurde oder ein Vermittler Ihnen versprochen hatt e? Die Rendite stimmt nicht, die Beteiligung, bzw. der Anteil ist kaum oder gar nichts mehr wert? Oder Ihr Anteil/Beteiligung an Ihrer Anlage ist nicht kündbar oder veräußerbar?
 

Dies sind exemplarische Fragen, die sich Erwerber von Geldkapitalanlagen stellen. Häufig sind es Fonds (z.B. Beteiligungsfonds, Medienfonds) oder andere konzeptionell schon sehr fragwürdige Anlageformen (Finanzderivate, Hedgefonds, Termingeschäfte u.a.) die Erwerbern „verkauft“ werden. Wir vertreten insbesondere Anleger und prüfen Haftungsmöglichkeiten von Beteiligten. Häufig ist es sinnvoll, eine sogenannte Erstberatung vorzunehmen, um die Möglichkeiten eines Vorgehens abzuklären.
 

Unsere Kanzlei ist überregional seit Beginn der 90er Jahre spezialisiert auf Bank- und Kapitalanlagerecht.

 

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